Die USAHier nun einige kleine Eindruecke aus dem " gelobten Land" der unbegrenzten Moeglichkeiten - unserer 2. HeimatUnsere Reise begrenzt sich auf Orange County.Unser zu Hause war Garden Grove, eine wunderschoene kleine Stadt die ca. 1 Autostunde von Los Angeles entfernt ist. Wem das nichts sagt, der kennt vielleicht Anaheim oder Westminster die an Garden Grove angrenzen.Von uns aus sind es ca. 10 Minuten mit dem Auto zur Beach ( Huntington und State Beach). Der Strand ist, wie man es aus Baywatch kennt. Alle paar Minuten kommt eine Lifeguard - Wagen den Strand auf und abgefahren und alle paar Meter steht ein Ausguck. Der Strand ist sauber und das Wasser klar. Die Stadt selber ist sehr betriebsam.Spaziergaenger sucht man hier vergebens. Es wird alles mit dem Auto erledigt. Vor den meisten Haeusern stehen grosse amerikanische Autos oder sogar 35 Fuss lange Wohnmobile. Das liegt aber nicht daran, das alle Amerikaner so reich sind, sondern das die Autos hier so billig sind. Was wir hier in Deutschland im Durchschnitt in DM verdienten, bekamen die Amerikaner in US $. So kostet dort ein Ford Pick Up , der hier ca. 28.000 Euro kostet gerade mal 25.000$ (Stand 2005) und der VW Beetle ist dort der Renner ( fuer gerade mal 15.000$ - Stand 2005). Die Mehrwertsteuern sind 7.75% hoch und diese muss man auf alle Preise draufschlagen. Unser erster Ausflug geht nach Knott`s Berry Farm. Dies ist ein Freizeitpark ( ca. 10 Autominuten von Garden Grove ). Dieser ist etwas fuer kleinere Kinder die sich gerne mit Snoopy vergnuegen moechten. Die meisten Fahrattraktionen sind fuer Kids bis ca. 5 Jahre. Einige Fahrgeschaefte sind fuer groessere, wie z.B. eine riesige Holzachterbahn. Unser zweiter Ausflug geht nach Universal City - den Universal Studios in Hollywood. Hier gibt es unter anderem den Terminator in 3D, eine Rundfahrt durch die Drehorte von den Voegeln,Psycho usw. mit jeder Menge "Special Effects". So waren wir bei einem Erdbeben dabei, eine U- Bahn Station krachte ueber uns ein und wir brachen mit einer baufaelligen Bruecke ein. Wir flogen mit ET ins All und mit R2D2 in einem Shuttle durch die unendlichen weiten des Raumes. Leider konnte unser Pilot gar nicht fliegen. Es hat einen hoellen Spass gemacht - nicht nur den Kids. Disneyland in Anaheim. Dies ist was fuer gross und klein. Die Kids erfreuen sich ueber Toontown, Tomorrowland usw. und wir grossen gehen gerne auf die Achterbahn im dunklen oder in den Jurrassic Park. Anstehen ist jedoch ueberall angesagt. Die Zeit wird aber nicht langweilig , weil durch Videos und Animateure fuer Abwechslung gesorgt wird. Die Highways sind zwar immer voll, jedoch ist es dort ein gemuetliches Autofahren. Es kann dort rechts und links ueberholt werden. Dies hat man aber schnell im Griff - nur mal oefters in die Spiegel schauen.In der Stadt darf man an Ampeln bei rot rechts abbiegen, wenn dort kein Verbotsschild steht. Bei Kreuzungen ohne Verkehrszeichen, darf immer der zuerst fahren, der zuerst da ist. Alles in allem, hatte ich meine Angst schnell verloren, in dem Verkehr unterzugehen. Unsere Reise geht nun nach Lake Elsinore. Dies nennt man dort Desert ( Wueste), da es dort wirklich unheimlich heiss und staubig ist. Der See jedoch ist wunderschoen zum Bootfahren und schwimmen. Von dort aus geht es zu dem nahegelegenen indianischen Spielcasino Pechanga. Alle nicht alkoholischen Getraenke sowie Snacks sind dort kostenlos.Ein Spielcasino wie man es nicht zu traeumen wagt. Und das alles ohne Krawatte usw. ganz einfach mit Short und Shirt. Dies gilt uebrigends fuer fast alle Geschaefte und Restaurants.Sogar im legendaeren Elks Club - in dem man nur als Mitglied reinkommt. Mit dem 35 Fuss langen Motorhome geht es nach San Diego zu einem wunderschoenen Campground direkt an einer Bucht.Der Ground ist sehr gepflegt und die Hygiene ist tadelllos.Hier kommt man schnell bei einem Toddy ( Vodka Orange) mit den "Mitbewohnern " ins Gespraech.Auch nach Mexico ist es nicht sehr weit. Wir sind mit dem Bus ueber die Borderline gefahren und haben uns in der Stadt Tijuana rumgetrieben. Der Unterschied zu den USA ist sehr krass.Man meint in einem 3. Welt Land zu sein.An jeder Ecke bekommt man etwas angeboten und jedes Geschaeft hat seine Leute, die einen rein locken sollen. Aber hier wird keiner aufdringlich! Jedoch sollt man seinen Schmuck besser zu Hause lassen. Man sollte sich die Stadt mal anschauen - es ist sehr interessant. So dies erst mal die ersten Eindruecke, weiteres und genauere Angaben zu allem folgen noch.Eines kann man sich aber merken : Eine Reise in die USA lohnt sich. Sie werden begeistert sein und am liebsten dort bleiben wollen.Die Lebenshaltungskosten sind nicht teurer als hier, ja manchmal sogar billiger. So kostet ein Paket Philadelphia Kaese mit 1.35 kg nur ca. 5,50 Euro. Kaufen Sie hier mal soviel. Rindfleisch ist sehr billig, sowie ECHTER Orangensaft und vieles mehr. Die Mehrwertsteuer betraegt in OC zur Zeit nur 7.75%. Bei vielen Artikeln gibt es ein Mail in Rebate.So habe ich mir dort ein CDRW Laufwerk geholt fuer damals $135 , bekam einen Coupon des Herstellers - habe ihn eingesendet und bekam $40 zurueck. Dies gilt bei PKW`s genauso. Bis zu $5000 gibt es vom Hersteller zurueck.Das man erst einmal den vollen Preis zu zahlen hat, kommt vom Staat - denn der moechte seine Steuern haben. Aber wenn man weiss, das man Geld zurueck bekommt , ist das schon OK. |